Was ist Supervision? Der Begriff kommt von den Lateinischen Wurzeln super und vision. Super bedeutet über etwas und Vision könnte mit Blick, Sicht übersetzt werden. Eine Supervision ist also so etwas wie ein Überblick oder die Übersicht. Im engeren wird der Begriff meist für einen Berater einer Arbeitsgruppe verwendet. Der Supervisor ist also jemand, der dabei hilft auf einer Metaebene die eigene Arbeit zu betrachten.
Warum Supervision? Auf der Metaebene sieht zunächst, was für Arbeit gemacht wird und wozu. Im nächsten Schritt sollen durch den gewonnen Überblick Verbesserungen wie Effizienzsteigerung oder auch Verbesserung der angestrebten Ziele erreicht werden. Zusätzlich hilft eine Supervision Lösungen für festgefahrene Situationen zu finden. Wenn die Arbeit zur Qual wird und keine Besserung ist Sicht ist, ist es höchste Zeit sich um eine Supervision zu kümmern. Ein Überblick über die Schwierigkeiten hilft meist schon dabei Lösungen zu finden. Der Vorteil von einer externen Sicht, ist dass der Blick neutral ist. So können beispielsweise Lösungen gefunden werden, die man selbst übersieht, weil man zu sehr in einem Tunnelblick verhaftet ist. Wie in einer Rechenaufgabe, in der man selbst nach häufiger Kontrolle den Fehler nicht findet, weil man eben immer wieder dasselbe übersieht. Ein neutraler Blick sieht den Fehler sofort.
In der ambulanten Pflege bedeutet Supervision beispielweise, dass ein geschulter Supervisor für einige Zeit den gewöhnlichen Arbeitsablauf mitverfolgt. Später kann der Supervisor dann hilfreiche Tipps geben. Das kann zu einer besseren Leistungsplanung und einem passenden Personaleinsatz führen. Aber auch zu Erkenntnissen über zwischenmenschliche Reibungspunkte kann eine Supervision führen.
No related posts.